Dann will ich mal an den Antworten versuchen (in der Reihenfolge wie bei den Fragen)
1. Auf welchem Medium siehst du dir die Bilder an? Fahle Bilder kann z.B. auch ein schlechter oder schlecht eingestellter Monitor verursachen. Um mehr zu sagen, müßte ich Beispielfotos sehen.
2. Wenn die Belichtunsgzeiten zu lang werden, gibt es Verwackler und Verwischer. Der Bildstabilisator hilft nur bedingt und bei Verwischern (wenn sich das Motiv bewegt) überhaupt nicht. Bei unscharfen Bildern kann aber auch eine falsche Fokussierung die Ursache sein. Der Autofokus braucht gute Kontraste, um sein Ziel zu finden.
3. P erlaubt mehr Einflussnahme als die Motivprogramme. Ich fotografiere aber in der Regel mit Blendenvorwahl und beachte die Anzeige der Belichtungszeit. Letztendlich kommt es darauf an, dass du weißt, welche Einstellungen welche Auswirkungen haben. Deshalb solltest du das Handbuch sorgfältig studieren und parallel dazu mal einen Blick auf
www.fotolehrgang.de werfen - das liest sich besser als eine Anleitung.
4. Kommt darauf an. Bei Statischen Motiven ISO niedrig, Stabi ausschalten und Stativ verwenden. Bei bewegten Szenen ISO hoch (sich über das Bildrauschen ärgern), Blende offen und hoffen, dass die Belichtungszeit noch kurz genug ist.
5. eigentlich nicht. Das gilt aber für jede andere Kompaktkamera gleichermaßen. Ausnahme evtl: die neue Samsung EX1.
Fotografieren bedeutet "Zeichnen mit Licht". Wo kein Licht ist, muss man es herbeischaffen (Blitz, Scheinwerfer etc.). DSLRs erlauben dagegen höhere ISO-Einstellungen, ohne dass die Qualität zu sehr leidet, man kann lichtstarke Objektive verwenden und leistungsstarke externe Blitzgeräte verwenden. Als Pressesprecher hast du Kontakt zu Zeitungsfotogafen. Frag die mal, welches Equipment sie bei nächtlichen Einsätzen verwenden.
Gruß
Rainer